Gartenkolonie Loraberg
Aktuelle Nachrichten und Hinweise
 

Für den Fall der Fälle

Wir haben für euch ein Formular erstellt, auf welchem ihr eure Gesundheitsinformationen eintragen könnt (elektronisch ausfüllbar). So habt ihr die wichtigen Informationen im Fall der Fälle griffbereit. Bitte gebt dieses Formular auch an Freunde weiter und druckt es für eure Eltern und Großeltern aus. Bitte schickt es nicht an uns zurück - es ist für eure privaten Unterlagen. Wir hoffen, dass ihr das Formular nicht braucht, aber sicher ist sicher.

Loraberg - Gesundheitsinformationen

 

Arbeiten im Schrebergarten weiterhin erlaubt

Pressemitteilung des Berliner Senats vom 22.03.2020.

 

Verhaltensregeln

Liebe Lorabergerinnen und Loraberger, liebe Freunde der Kolonie,

wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass ihr, wenn ihr in den Garten kommt, bitte Rücksicht auf einander nehmt.

Das Wasseranstellen ist keine Versammlung/Veranstaltung, ihr könnt und solltet nach Möglichkeit zuhause bleiben. Unsere Kolonie ist keine Freizeiteinrichtung, daher sind wir unseres Wissens nach nicht von der Verordnung des Berliner Senats vom 14.03. betroffen. Außerdem dient die kleingärtnerische Nutzung der Grundversorgung. Da wir uns unter freiem Himmel befinden, ist das Risiko der Ansteckung sehr gering, sofern man folgendes beachtet:

  • Abstand halten, 1,5 - 2 m
  • gründlich und oft die Hände waschen
  • vorerst keine (Grill)Feiern und Zusammenkünfte *
  • für die Eltern: dass die Kinder der verschiedenen Gärten zusammen spielen, ist eigentlich schön, muss aber zur Zeit unterbunden werden
  • alles weitere könnt ihr den Links entnehmen


* Zu Feiern und Grillfesten:

Beisammen im Garten sitzen und grillen unter Familienmitgliedern, die ohnehin zusammen wohnen, ist unkritisch. Problematisch sind Zusammenkünfte unter Freunden, Bekannten und Gartennachbarn, auch wenn die Teilnehmer*innen selbst nicht zur gefährdeten Risikogruppe gehören sollten. Viele Viren werden auch über Gläser, Geschirr, geteilte Lebensmittel, Verpackungen und über andere Oberflächen, mit denen man im direkten Kontakt ist, übertragen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist darauf hin, dass vor allem die Tröpfchenübertragung für die Coronainfektion verantwortlich ist. Beim Kontakt mit Oberflächen sei die Ansteckung wahrscheinlich gering, aber auch Schmierinfektionen seien theoretisch möglich, besonders wenn mehrere Personen unmittelbar hintereinander die selben Gegenstände anfassen. Daher gilt auch hier, besser auf Nummer sicher zu gehen. Soziale Kontakte mit Dritten sollten also spätestens ab jetzt auf ein absolutes Minumum beschränkt werden, um dem Virus weniger Personen, d. h. "Wirte" zur Ausbreitung zur Verfügung zu stellen.


Ihr könnt mit eurem Verhalten helfen, die schnelle Verbreitung zu hemmen, die Risikogruppen zu schützen und das Gesundheitssystem zu entlasten - und ihr könnt mit eurem Verhalten alles noch schlimmer machen. Wir appellieren deshalb im Interesse der Gemeinschaft an das Verantwortungsbewusstsein und die Solidarität jedes Einzelnen

Wenn dies nicht funktioniert, könnte es sein, dass die Kolonie vorerst geschlossen wird. Und wenn ihr wollt, dass in Berlin keine Ausgangssperre verhängt werden muss, was durchaus noch kommen kann, solltet ihr auch im Alltag jetzt rücksichtsvoll sein und euch an die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen halten. Es werden auch in Berlin Ausgangssperren verhängt, wenn zuviele Leute sich so verhalten, als gäbe es für sie und andere nichts zu verlieren. Es gilt, den Ernst der Lage anzuerkennen. Wir bitten deshalb eindringlich: Sendet mit eurem Verhalten die richtigen Signale und verhaltet euch solidarisch zur Gemeinschaft, auch und besonders wenn ihr nicht selbst zur Risikogruppe gehören solltet.

 

Social Distancing
 

Links zum Thema Corona

Hier sind viele hilfreiche Links rund um Corona.

 

Tipp: Home-Office / Cloud / Digitalisierung

Wahrscheinlich müssen auch von euch viele zur Zeit von zuhause aus arbeiten. Wir haben einen praktischen - technischen - Tipp für euch.

 

Nachbarschaftliche Hilfe

Im Moment herrscht viel Unsicherheit wegen des Corona-Virus. Gerade ältere Mitmenschen haben Angst, sich anzustecken, und sollten zur Zeit besser zuhause bleiben.

Wir möchten euch, besonders die jüngeren Gärtnerinnen und Gärtner, daher ermutigen, eure Hilfe anzubieten. Diese kann darin bestehen, dass man für die Nachbarn Einkäufe oder kleinere Besorgungen tätigt, wie zum Beispiel Medikamente in der Apotheke abzuholen.

Bitte gebt uns Bescheid, dann werden wir euren Kontakt bei Bedarf weiterleiten.

Wer Unterstützung braucht - egal wie alt -, kann sich gerne bei uns und seinem Gartennachbarn melden. Man muss sich nicht schämen, Hilfe anzunehmen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir uns alle solidarisch zeigen. Zeigen wir, dass wir eine starke Gemeinschaft sind, die auch in schwierigen Zeiten zusammenhält!

Vielen, vielen Dank!

PS: Speziell für SeniorInnen gibt es eine Telefonseelsorge:
0800 4 70 80 90
www.silbernetz.org

 

Vorichtsmaßnahmen gegen Corona

Liebe Lorabergerinnen und Loraberger, liebe Freunde der Kolonie,

da leider auch in Berlin das Corona-Virus seine Kreise zieht, werden wir in dieser Saison Vorsichtsmaßnahmen ergreifen müssen. Es gibt zwar zum Glück noch keinen Ansteckungsfall in unserer Kolonie, aber es gilt, besonders die älteren Gärtnerinnen und Gärtner zu schützen.

Das Wasseranstellen ist in diesem Jahr kein Pflichttermin!

Das Wasser wird zwar wie geplant am 21.03. um 10 Uhr angestellt, ihr müsst jedoch nicht anwesend sein und wir werden keine Runde durch die Kolonie machen. Damit es in euren Gärten und Lauben keine Überschwemmungen gibt, bitten wir euch, rechtzeitig vorher eure (Haupt)Wasserhähne zu schließen. Gerade älteren Semestern empfehlen wir, lieber eure Kinder oder Enkelkinder dies erledigen zu lassen. Bitte haltet zu euren Gartennachbarn mindestens 2 m Abstand.

Wir werden euch darüber informieren, ob und wann in dieser Saison Gemeinschaftsveranstaltungen stattfinden. Wir müssen abwarten, wie sich die Lage entwickelt. Wir haben ja eine wichtige Mitgliederversammlung (Vorstandswahl) dieses Jahr, aber wann und wie wir diese durchführen werden, ist zur Zeit noch offen. Wir wollen kein Risiko eingehen. Die regulären Sprechstunden mit dem Vorstand fallen daher in diesem Jahr aus. Am besten erreicht ihr uns per E-Mail. Wir stehen im Kontakt mit dem Bezirksverband, um zu besprechen, wie wir mit dieser Ausnahmesituation am besten umgehen.

Wir setzen auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Dazu gehört auch, dass es wohl besser ist, in dieser Saison auf Grillfeste und Feiern zu verzichten. Es geht nicht nur um eure Gesundheit, sondern auch um die eurer Mitmenschen. Wir haben in unserer Kolonie viele GärtnerInnen, die zu den besonders gefährdeten Gruppen gehören. Es gibt keinen Grund zur Panik, aber Vorsicht und Rücksicht sind geboten.

Ansonsten gilt das, was sowieso gilt: Regelmäßig und gründlich die Hände waschen, mit euren Mitmenschen auf Abstand bleiben und vorerst Menschenansammlungen meiden.

Links zum Thema Corona

 

Keine Sprechstunde in dieser Saison

Leider wird es in dieser Gartensaison anders als geplant keine reguläre Sprechstunde mit dem Vorstand geben. Da wir in unserer Kolonie auch viele ältere GärtnerInnen haben, müssen wir in Zeiten von Corona besonders vorsichtig sein und Ansteckungen möglichst vermeiden. Am besten erreicht ihr uns per E-Mail. Wir hoffen, dass ihr Verständnis für diese Vorsichtsmaßnahme habt.

BewerberInnen, die bereits auf der Liste stehen und letztes Jahr bei der Sprechstunde waren, werden automatisch für dieses Jahr übernommen. Ihr braucht euch also nicht zurückmelden in dieser Saison. Es wird keiner seine Warteposition verlieren auf Grund dieser Ausnahmesituation. Sollte unerwartet ein Garten frei werden, werden wir mit euch Kontakt aufnehmen.

Die Liste für neue Bewerbungen ist für das Jahr 2020 geschlossen.

Bitte habt Verständnis, dass wir zur Zeit auf Anfragen bezüglich der Bewerbung nicht antworten können.

Bitte beachtet die Informationen zur Bewerbung.

 

Traumkiez 2044: Wie wollen wir leben!

In der Zukunftswerkstatt "Traumkiez 2044 - wie wollen wir leben!" untersuchen Kinder der Hans-Fallada-Schule in Berlin-Neukölln wie Stadt funktioniert; und lernen ihr Umfeld zu erfassen als formbaren Ort, auf dessen Entwicklung auch sie ein gewichtiges, gesetzlich verankertes Mitspracherecht haben.

 

Ein Dach für den Vereinsplatz

Wie auf der letzten Mitgliederversammlung beschlossen, soll diese Saison das Dach für den Vereinsplatz gebaut werden. Wie gewünscht ist hier nun eine Skizze für das Vorhaben. Ein paar Details müssen noch geklärt werden (z. B. Anzahl der Balken), aber so in etwa soll es aussehen. Die Außenseiten sollen nach Bedarf mit Zeltplanen bespannt/behangen werden. Der bepflasterte Bereich soll als Grillplatz genutzt werden.