Gartenkolonie Loraberg
Bewerbung um einen Kleingarten

Wie bewerbe ich mich?

Wenn ihr euch um einen Kleingarten bewerben möchtet, füllt bitte das Bewerbungsformular aus und gebt es persönlich bei der Sprechstunde des Vorstands ab (Termine). Die Punkte 2.6. - 2.8. könnt ihr frei lassen. Eine Bewerbung per Post/E-Mail ist nicht möglich.

Bewerbung um einen Kleingarten (Loraberg)

Die Vergabe der Kleingärten erfolgt über den Kolonievorstand auf Basis einer Warteliste. Um die Bewerbung aufrecht zu erhalten, müssen Bewerber regelmäßig persönlich zur Sprechstunde des Vorstands erscheinen, ansonsten verlieren sie ihre Position auf der Warteliste und ihre Daten werden gelöscht. In den Pachtvertrag kann nur eine Person bzw. ein Ehepaar/eheähnliches Paar aufgenommen werden – keine Familienangehörigen oder Freunde. Außerdem kann der Garten nicht vererbt werden.

Wie lang ist die Wartezeit?

Wann ein Garten frei wird, lässt sich nicht vorhersagen. Die durchschnittliche Wartezeit in Berlin liegt bei 3 bis 5 Jahren. Da unsere Kolonie sehr beliebt ist, ist die Wartezeit oft noch höher, weshalb wir empfehlen, sich auch bei anderen Kolonien zu bewerben. Bei den Bezirksverbänden könnt ihr euch über andere Kleingärten informieren.

Miete oder Eigentum?

Bei unseren Kleingärten handelt es sich um Pachtgrundstücke. Zwischenpächter ist der Bezirksverband Berlin-Süden, mit welchem der Unterpachtvertrag geschlossen wird. Alles was sich auf dem Grundstück befindet (Laube, Abwassergrube, Bäume, Sträucher, usw.) ist Eigentum des Unterpächters.

Was kostet ein Kleingarten?

Beim Abschluss eines Unterpachtvertrags muss der neue Pächter die auf der Kleingartenfläche rechtmäßig errichteten Baulichkeiten, Außenanlagen und den Aufwuchs käuflich vom Vorpächter erwerben. Der Kaufpreis wird auf der Grundlage eines Abschätzungsprotokolls ermittelt, das im Auftrag des jeweiligen Bezirksverbands nach den Richtlinien des Landesverbandes Berlin erstellt wird. Die durchschnittliche Ablösesumme beträgt 4.000 EUR, kann im Einzelfall aber deutlich abweichen – nach oben und unten.

Neben dem Pachtzins für die gepachteten Quadratmeter der Parzellenfläche muss der Kleingärtner auch anteilig den Pachtzins für die Gemeinschaftsfläche tragen. Zu den Gemeinschaftsflächen zählen Rahmengrün, Wege, Vereinsheim, Festwiese und so weiter. Außerdem müssen vom Kleingärtner die öffentlich-rechtlichen Lasten (Straßenreinigungsentgelte und Grundsteuer) entrichtet werden. Außerdem fallen einmalige Kosten von 300 Euro (Aufnahme-, Verwaltungsgebühr) an.

Schließlich kommen auch jährlich anfallende Kosten hinzu, z.B. Kosten für den Wasser- und Stromverbrauch, Mitgliedsbeitrag im Kleingärtnerverein und in übergeordneten Verbänden. Die Kosten für die Anpachtung und den Unterhalt eines Kleingartens sind insgesamt aber so sozial verträglich, dass auch Familien mit Kindern so eine günstige Möglichkeit haben, ein Stück Boden „unter den Spaten zu nehmen“. Die durchschnittlichen jährlichen Kosten liegen bei 300 - 500 EUR.

Kleingärtnerische Nutzung

„Im Rahmen der kleingärtnerischen Nutzung ist die angepachtete Gartenfläche sowohl für den Obst- und Gemüseanbau als auch für die sonstige gärtnerische Nutzung in all ihrer Vielfalt und zur Erholung zu nutzen“. Kriterien der nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung als Teil kleingärtnerischer Nutzung im Sinne des Unterpachtvertrages sind Beetflächen, Obstbäume/Beerensträucher sowie Flächen, die ausschließlich der Unterstützung dieser Bereiche dienen. Dabei muss der Obst- und Gemüseanbau als Abgrenzung zu anderen Gartenformen dem Kleingarten das Gepräge geben und mindestens ein Drittel der Gartenfläche betragen.

Weitere Informationen

Bitte beachtet auch weitere Regelungen und Vorschriften. Ihr findet die wichtigsten unter Downloads und Links.