Gartenkolonie Loraberg
Aktuelle Nachrichten und Hinweise

In der Corona-Krise gilt:

Verteidigung ist der beste Angriff!

Haltet Abstand. Vermeidet unnötige Kontakte. Nehmt Rücksicht auf einander.

Aktuelle Entwicklungen in Neukölln | Lagebericht Berlin und Corona-Ampel | rbb24

 

Warum helfen Masken nur in eine Richtung?

Warum können Stoffmasken dabei helfen, andere Personen nicht anzustecken, aber nicht helfen, sich selber vor Ansteckung zu schützen? Was in die eine Richtung funktioniert, muss doch auch in die andere Richtung funktionieren, oder?

 

Telefonnummern bei Problemen zuhause

Liebe Kinder, liebe Familien,

langes „Aufeinanderhocken“ kann auch mal nerven. Das meiste bekommt man gemeinsam geklärt. Braucht Ihr aber Hilfe in dieser unsicheren Zeit, dann wendet euch an folgende Nummern:

Kinder- und Jugendtelefon, Nummer gegen Kummer: 116 111
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Berliner Hotline Kinderschutz: 030 610066
Telefonseelsorge für Erwachsene: 0800 111 0 111
Telefonseelsorge für SeniorInnen: 0800 4 70 80 90

Familienbrief Corona (PDF)

 

An die Nähmaschine, fertig, los!

Die Corona-Krise sorgt für viele Sorgen und Probleme. Es bringt aber auch kreative Kräfte hervor. Viele Menschen holen ihre Nähmaschine aus dem Keller und stellen Behelfsmasken her. Wenn ihr euch auch beteiligen wollt, fänden wir das super. So kann man einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten, besonders in Hinblick auf die älteren Mitmenschen.

Und die Masken müssen ja auch nicht klinisch-steril aussehen. Die lokalen Kurzwarengeschäfte freuen sich, guten Stoff unter die Leute zu bringen. Als besonderes Extra kann man aus Filz zum Beispiel Herzen, Blumen, Münder oder Schnurrbärte schneiden und diese aufnähen. Da helfen auch die Kinder gerne mit. Im Internet findet ihr zahllose Anleitungen, Schnittmuster und Inspirationen. Wir sind gespannt, wer von euch die schönste Maske schneidert!

 

Für den Fall der Fälle

Wir haben für euch ein Formular erstellt, auf welchem ihr eure Gesundheitsinformationen eintragen könnt (elektronisch ausfüllbar). So habt ihr die wichtigen Informationen im Fall der Fälle griffbereit. Bitte gebt dieses Formular auch an Freunde weiter und druckt es für eure Eltern und Großeltern aus. Bitte schickt es nicht an uns zurück - es ist für eure privaten Unterlagen. Wir hoffen, dass ihr das Formular nicht braucht, aber sicher ist sicher.

Loraberg - Gesundheitsinformationen

 

Arbeiten im Schrebergarten weiterhin erlaubt

Pressemitteilung des Berliner Senats vom 22.03.2020.

 

Verhaltensregeln

Liebe Lorabergerinnen und Loraberger, liebe Freunde der Kolonie,

wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass ihr, wenn ihr in den Garten kommt, bitte Rücksicht auf einander nehmt.

Das Wasseranstellen ist keine Versammlung/Veranstaltung, ihr könnt und solltet nach Möglichkeit zuhause bleiben. Unsere Kolonie ist keine Freizeiteinrichtung, daher sind wir unseres Wissens nach nicht von der Verordnung des Berliner Senats vom 14.03. betroffen. Außerdem dient die kleingärtnerische Nutzung der Grundversorgung. Da wir uns unter freiem Himmel befinden, ist das Risiko der Ansteckung sehr gering, sofern man folgendes beachtet:

  • Abstand halten, 1,5 - 2 m
  • gründlich und oft die Hände waschen
  • vorerst keine (Grill)Feiern und Zusammenkünfte *
  • für die Eltern: dass die Kinder der verschiedenen Gärten zusammen spielen, ist eigentlich schön, muss aber zur Zeit unterbunden werden
  • alles weitere könnt ihr den Links entnehmen


* Zu Feiern und Grillfesten:

Beisammen im Garten sitzen und grillen unter Familienmitgliedern, die ohnehin zusammen wohnen, ist unkritisch. Problematisch sind Zusammenkünfte unter Freunden, Bekannten und Gartennachbarn, auch wenn die Teilnehmer*innen selbst nicht zur gefährdeten Risikogruppe gehören sollten. Viele Viren werden auch über Gläser, Geschirr, geteilte Lebensmittel, Verpackungen und über andere Oberflächen, mit denen man im direkten Kontakt ist, übertragen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist darauf hin, dass vor allem die Tröpfchenübertragung für die Coronainfektion verantwortlich ist. Beim Kontakt mit Oberflächen sei die Ansteckung wahrscheinlich gering, aber auch Schmierinfektionen seien theoretisch möglich, besonders wenn mehrere Personen unmittelbar hintereinander die selben Gegenstände anfassen. Daher gilt auch hier, besser auf Nummer sicher zu gehen. Soziale Kontakte mit Dritten sollten also spätestens ab jetzt auf ein absolutes Minumum beschränkt werden, um dem Virus weniger Personen, d. h. "Wirte" zur Ausbreitung zur Verfügung zu stellen.


Ihr könnt mit eurem Verhalten helfen, die schnelle Verbreitung zu hemmen, die Risikogruppen zu schützen und das Gesundheitssystem zu entlasten - und ihr könnt mit eurem Verhalten alles noch schlimmer machen. Wir appellieren deshalb im Interesse der Gemeinschaft an das Verantwortungsbewusstsein und die Solidarität jedes Einzelnen

Wenn dies nicht funktioniert, könnte es sein, dass die Kolonie vorerst geschlossen wird. Und wenn ihr wollt, dass in Berlin keine Ausgangssperre verhängt werden muss, was durchaus noch kommen kann, solltet ihr auch im Alltag jetzt rücksichtsvoll sein und euch an die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen halten. Es werden auch in Berlin Ausgangssperren verhängt, wenn zuviele Leute sich so verhalten, als gäbe es für sie und andere nichts zu verlieren. Es gilt, den Ernst der Lage anzuerkennen. Wir bitten deshalb eindringlich: Sendet mit eurem Verhalten die richtigen Signale und verhaltet euch solidarisch zur Gemeinschaft, auch und besonders wenn ihr nicht selbst zur Risikogruppe gehören solltet.

 

Social Distancing
 

Links zum Thema Corona

Hier sind viele hilfreiche Links rund um Corona.

 

Tipp: Home-Office / Cloud / Digitalisierung

Wahrscheinlich müssen auch von euch viele zur Zeit von zuhause aus arbeiten. Wir haben einen praktischen - technischen - Tipp für euch.

 

Nachbarschaftliche Hilfe

Im Moment herrscht viel Unsicherheit wegen des Corona-Virus. Gerade ältere Mitmenschen haben Angst, sich anzustecken, und sollten zur Zeit besser zuhause bleiben.

Wir möchten euch, besonders die jüngeren Gärtnerinnen und Gärtner, daher ermutigen, eure Hilfe anzubieten. Diese kann darin bestehen, dass man für die Nachbarn Einkäufe oder kleinere Besorgungen tätigt, wie zum Beispiel Medikamente in der Apotheke abzuholen.

Bitte gebt uns Bescheid, dann werden wir euren Kontakt bei Bedarf weiterleiten.

Wer Unterstützung braucht - egal wie alt -, kann sich gerne bei uns und seinem Gartennachbarn melden. Man muss sich nicht schämen, Hilfe anzunehmen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir uns alle solidarisch zeigen. Zeigen wir, dass wir eine starke Gemeinschaft sind, die auch in schwierigen Zeiten zusammenhält!

Vielen, vielen Dank!

PS: Speziell für SeniorInnen gibt es eine Telefonseelsorge:
0800 4 70 80 90
www.silbernetz.org

 

Vorichtsmaßnahmen gegen Corona

Liebe Lorabergerinnen und Loraberger, liebe Freunde der Kolonie,

da leider auch in Berlin das Corona-Virus seine Kreise zieht, werden wir in dieser Saison Vorsichtsmaßnahmen ergreifen müssen. Es gibt zwar zum Glück noch keinen Ansteckungsfall in unserer Kolonie, aber es gilt, besonders die älteren Gärtnerinnen und Gärtner zu schützen.

Das Wasseranstellen ist in diesem Jahr kein Pflichttermin!

Das Wasser wird zwar wie geplant am 21.03. um 10 Uhr angestellt, ihr müsst jedoch nicht anwesend sein und wir werden keine Runde durch die Kolonie machen. Damit es in euren Gärten und Lauben keine Überschwemmungen gibt, bitten wir euch, rechtzeitig vorher eure (Haupt)Wasserhähne zu schließen. Gerade älteren Semestern empfehlen wir, lieber eure Kinder oder Enkelkinder dies erledigen zu lassen. Bitte haltet zu euren Gartennachbarn mindestens 2 m Abstand.

Wir werden euch darüber informieren, ob und wann in dieser Saison Gemeinschaftsveranstaltungen stattfinden. Wir müssen abwarten, wie sich die Lage entwickelt. Wir haben ja eine wichtige Mitgliederversammlung (Vorstandswahl) dieses Jahr, aber wann und wie wir diese durchführen werden, ist zur Zeit noch offen. Wir wollen kein Risiko eingehen. Die regulären Sprechstunden mit dem Vorstand fallen daher in diesem Jahr aus. Am besten erreicht ihr uns per E-Mail. Wir stehen im Kontakt mit dem Bezirksverband, um zu besprechen, wie wir mit dieser Ausnahmesituation am besten umgehen.

Wir setzen auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Dazu gehört auch, dass es wohl besser ist, in dieser Saison auf Grillfeste und Feiern zu verzichten. Es geht nicht nur um eure Gesundheit, sondern auch um die eurer Mitmenschen. Wir haben in unserer Kolonie viele GärtnerInnen, die zu den besonders gefährdeten Gruppen gehören. Es gibt keinen Grund zur Panik, aber Vorsicht und Rücksicht sind geboten.

Ansonsten gilt das, was sowieso gilt: Regelmäßig und gründlich die Hände waschen, mit euren Mitmenschen auf Abstand bleiben und vorerst Menschenansammlungen meiden.

Links zum Thema Corona